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Mit einem deutlichen 4:0 (2:0) hat die 1. Mannschaft der SpVgg Dresden-
Löbtau am Wochenende nach jahrelanger Durststrecke gegen die zweite
Auswahl des SV Weixdorf mal wieder einen "Dreier" eingefahren. Dabei
stand die Partie einmal mehr unter keinem guten Stern, mussten die
Blau Weißen zum wiederholten Male wegen der auf Samstag angelegten
Begegnung gleich auf mehrere beruflich aktive Stammkräfte verzichten.
Nichtsdestotrotz, auch die Gastgeber schienen stark ersatzgeschwächt.
Anders hätte man den Verlauf der 90 Minuten sonst wohl kaum erklären
können. Denn nur selten kam der SV Weixdorf gefährlich vor das Gehäuse
von Ringo Groß, der sich somit letzten Endes mit "nur" zwei
Glanzparaden über seinen zweiten Shutout in Folge freuen durfte.
Freuen durfte auch die Löbtauer Offensivabteilung, in der es wirbelte
und wirbelte. Besonders das Trio Thomalla-Friedrich-Richter sorgte
über die gesamte Spielzeit für einige Schwindelanfälle bei den
Defensivleuten aus Weixdorf. Jedoch war es keiner der Drei, der die
Spielvereinigung in Führung brachte. Das jüngste Mitglieder der
Ersten sorgte "Freude". Dafür jedoch benötigte es zunächst eine
Standardsituation, denn in der Anfangsphase schien die Partie
vorübergehend ausgeglichen. Erst als eine Freistoßflanke aus
halblinker Position in der 30. Spielminute den Kopf von Tony Freude
fand, nickte der Youngstar zum 1:0 ein.
Goldrichtig kam dann wenig später der zweite Löbtauer Streich. Nur
Sekunden vor dem Pausenpfiff war es Roy Hadamiez, der einen
verlängerte Einwurf nutzte, um sich im Weixdorfer Strafraum
durchzusetzen und den Ball schließlich ungehindert zum 2:0-
Halbzeitstand einschob.
Nach dem Seitenwechsel war es erneut der Vertreter von Mittelfeldmotor
Carsten Wolf, der netzte. Einen Abpraller des Heimkeepers nutzte
Hadamiez zu seinem zweiten Treffer und der 3:0-Vorentscheidung. Der SV
Weixdorf II wusste dem nichts mehr entgegenzusetzen und ergab sich
anschließend, wie beim vierten und letzten Treffer des Tages deutlich
wurde. Nach einem schnell ausgeführten Eckball legte Verteidiger Gert
Küchler per Absatzkick für die "linke Klebe" von Altmeister Carsten
Kaulfuß auf. Der Libero zog unbedrängt von der halbrechten
Strafraumgrenze ab und machte aus sich einen Propheten, in dem er mit
dem 4:0 seinen angekündigten Treffer auch Taten folgen ließ.
Die SpVgg Dresden-Löbtau verteidigte damit Platz fünf in der Tabelle
der Dresdner Stadtliga. Nächsten Sonntag kommt es somit um 10:30 Uhr
an der Malterstraße zum Duell mit dem Tabellennachbarn SC Borea III.
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