2. Männer

17.08.14 - Zweite mit Auftakt nach Maß

Vergangenen Sonntag war es soweit: Nach dem souveränem Aufstieg letzte Saison durfte die Zweite Löbtauer Männermannschaft ihr erstes Spiel in der Stadtliga B bestreiten. Nach fünf intensiven Wochen der Vorbereitung mit guten Testspielergebnissen brannten die Jungs darauf, ihr Können auch endlich eine Liga höher zu zeigen. Personell konnte Trainer Marcel Dähne dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen und hatte aufgrund des großen Konkurrenzkampfes gar die Qual der Wahl seine erste Elf zu benennen. Der Gegner hieß dabei USV TU Dresden, die ebenfalls ihr erstes Spiel in neuer Liga bestreiten sollten. Anders als die Löbtauer belegte der Studentenverein aber den vorletzten Platz der Stadtliga A und musste so einen bitteren Abstieg hinnehmen.
Die Partie begann ohne große Abtastphase, die Hausherren begannen engagiert und versuchten sofort das Spiel an sich zu reißen. Dabei versäumten es die Jungs aber ihre Überlegenheit in Zählbares umzumünzen, denn noch hielt die Viererkette des Absteigers dem Druck stand. Umso überraschender die Führung für die Gäste, die einen Eckball verwerten konnten. Wer aber nun dachte, dass die Löbtauer aus dem Rhythmus geraten, hatte sich geirrt. Binnen acht Minuten wandelten die Dähne-Schützlinge ein 0:1 in ein 3:1. Stefan Klose markierte die ersten beiden Treffer, Martin Golm erzielte nach sehenswertem Spielzug das dritte Tor. Mit diesem Spielstand sollte es auch in die Kabinen gehen.
Die taktische Ausrichtung für die zweite Hälfte war klar. Schnell wollten die Jungs für die Entscheidung sorgen und danach Ball und Gegner laufen lassen. Dies sollte anfangs auch funktionieren. Tom Hille schickte Mario Weichold auf die Reise, dessen Hereingabe ein TU-Verteidiger ins eigene Gehäuse beförderte. Der Studentenverein warf nun alles nach vorn und konnte durch einen strammen Schuss auch auf 2:4 verkürzen, mehr sprang für die Gäste aber nicht mehr heraus. Eher verpassten es die Löbtauer in der Folgezeit für ein noch höheres Ergebnis zu sorgen.
Fazit: 3 Punkte und somit ein Auftakt nach Maß. Sehr bewundernswert ist, wie souverän die Jungs mit dem Rückstand umgingen und das Spiel in kürzester Zeit drehten. Dennoch gibt es noch einige Reserven, so zum Beispiel die zwei unnötigen Gegentore und viele ausgelassene Chancen. Daran gilt es in der kommenden Trainingswoche zu arbeiten, denn das nächste Spiel kommt bestimmt und ist immer das Schwerste - Sonntag, 24.08.2014 bei der Reserve des Radeberger SV. Bis dahin!