Frauen

04.05.14 - Wesenitztal, Wesenitztal, wir fahren nach Wesenitztal! (R. L.)
SpG Löbtauer Kickers/ 1. FFC Fortuna Rähnitz III – SpVgg Dresden-Löbtau 1:2 (1:1

Am vergangenen Sonntag bestritten unsere Frauen das Pokalhalbfinale der Kreisunion Dresden / Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf dem benachbarten Platz der Löbtauer Kickers. Wir fanden zu Beginn gut ins Spiel und kombinierten uns in den gegnerischen Strafraum. Die Kickers/ Rähnitzerinnen standen jedoch gut und verteidigten ihr Tor mit allen Kräften. So hatten wir wenig Platz um unser Spiel aufzuziehen und gaben das Heft mehr und mehr aus der Hand. Das Spiel fand zunehmend an den Außenlinien statt, Einwürfe wurden von beiden Mannschaften gleich wieder ins Seitenaus befördert, so dass das Spiel immer weniger ansehnlich wurde. Frei- und Eckstöße der Gegnerinnen wurden teilweise gefährlich, unser ganzes Team verteidigte jedoch gut und Susi war stets auf dem Posten um ihren Kasten sauber zu halten. Gelegentlich kamen wir dann noch gefährlich vor das gegnerische Tor – einmal vergab Ronja eine Großchance nach sehr guter Vorarbeit von Mona, einmal zog Inka aus dem Halbfeld ab, der Ball kam genau in den Winkel, die gegnerische Torfrau konnte aber noch parieren. So dauerte es bis zur 28. Minute, bis Inka nach einem Doppelpass mit Anne aus sehr spitzem Winkel den Ball unhaltbar in den oberen Winkel dreschen konnte. Wir versuchten, den durch den Treffer erhaltenen Schwung mitzunehmen und gleich noch ein Tor nachzulegen, die Kickers/ Rähnitzerinnen verteidigten aber wieder souverän, so dass in die Spitze gespielte Bälle postwendend vom Gegner aus deren Gefahrenzone katapultiert wurden. Wir versuchten daraufhin, das Spiel von hinten sicher aufzubauen, nach einem Fehlpass in der 40. Minute schaltete die gegnerische Kapitänin jedoch schnell, so dass unsere Abwehr zu spät kam und Susi im Tor machtlos war – wir fingen uns den Gegentreffer zum 1:1. Wir ließen die Köpfe dennoch nicht hängen, wollten wir doch unbedingt ins Finale einziehen! In der Halbzeitpause blieb Zeit für eine kurze Fehleranalyse und Aufmunterung von Tino, das erklärte Ziel war mehr Tore zu schießen als zu kassieren.
Halbzeit zwei begann ähnlich wie die erste – das Spiel fand vornehmlich in der gegnerischen Hälfte statt, das Toreschießen wurde uns jedoch lange verwehrt. Wieder war es Ronja, der nach einem perfekten Pass von Inka in die Gasse der Ball über den Fuß rutschte und die somit die Chance auf die Führung verpasste. Anne zog einmal aus der Distanz ab, der satte Schuss traf jedoch leider nur den Pfosten – die Torfrau wäre machtlos gewesen. Hinten standen wir jetzt wieder besser und liefen die meisten Bälle ab, die die Mittellinie überquerten. Nach einer Ecke von Anne setzte Inka zum Kopfball an, traf ihn jedoch nicht perfekt, so dass der Ball über die Latte segelte. Auch Caro hatte eine gute Chance, als sie eine Flanke in die Mitte bekam. Von ihrer Gegenspielerin bedrängt hatte sie jedoch keine Zeit, den Ball anzunehmen und in die Ecke zu schieben und so landete ihr Abschluss in den Armen der Torfrau. Wir spielten oftmals hinten herum, da nach vorne einfach kein Platz war. So entstand dann letztlich auch der langersehnte Führungstreffer – Claudi bekam den Ball nach hinten gespielt, sah dass sie über die rechte Seite Platz hatte, setzte sich noch gegen zwei Gegenspielerinnen durch, brachte den Ball hoch in den Strafraum, wo Jana bereits lauerte und in der 88. Minute zum 2:1 Endstand einnickte. Großer Jubel auf dem Platz und auch bei unseren Fans!
Zusammenfassen lässt sich sagen, dass wir heute nicht den Fußball gezeigt haben, den wir spielen können. Mit viel Kampf und einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir uns dennoch den Finaleinzug gesichert – nicht schön aber wertvoll! Jetzt heißt es nach vorne blicken und mit voller Konzentration in die nächsten Punktspiele starten. Nächsten Sonntag spielen wir um 15.00 Uhr auf heimischem Kunstrasen gegen unseren Tabellennachbarn den Hainsberger SV. Wir würden uns sehr freuen, wieder so viel Unterstützung auf den Rängen zu erhalten! An dieser Stelle bedanken wir uns bei unseren Fans, die jede vergebene Chance mit einem Raunen und jedes Tor mit großem Jubel begleitet haben!

Dabei waren: Anne, Caro, Claudi, Inka, Jana, Luisa, Mona, Ronja, Steffi, Susi, Vera