C1-Jugend

25.05.14 - Nach großartigem Kampf knapp geschlagen
die C1 verliert gegen den VfB Fortuna Chemnitz

Jugendweihen und Konfirmationen sind wichtige Stationen im Leben eines jeden Heranwachsenden und die blanke Wettbewerbsverzerrung in der C-Jugend. Die Niederlage gegen den VfB Fortuna Chemnitz an der einen oder anderen fehlenden Stunde Nachtschlaf festzumachen, wäre jedoch zu kurz gegriffen. Zu überlegen war dafür das Spiel der Chemnitzer vor allem in der ersten Halbzeit, in der eine Angriffswelle nach der anderen auf das Löbtauer Tor zurollte. Garniert wurde das technisch und taktisch reifere Spiel des Tabellenführers dabei natürlich auch mit einem gehörigen Schuss Robustheit, die jedoch nie in grobe Unsportlichkeit umschlug.
Nach etwa 25 Minuten, die dank eines vereinten Gegenhaltens in der Löbtauer Abwehr und der haarsträubenden Chemnitzer Abschlussschwäche ohne Gegentreffer überstanden wurden, gelang es unserer C1, das Spiel ein wenig ausgeglichener zu gestalten. Deutlich wurde jedoch auch, dass dieses Gleichgewicht nur mit deutlich höherem kämpferischen und läuferischen Aufwand herzustellen war, was bei den äußeren Temperaturen irgendwann seinen Tribut fordern würde.
Bis weit in die zweite Halbzeit hinein gelang es unseren Jungs anschließend auch, das Spiel offen zu gestalten. In der Spielszene vor dem Strafstoß in der 52. Minute war jedoch deutlich zu sehen, dass auf Löbtauer Seite sichtlich die Kräfte schwanden, denn dem unbestrittenen Foul im eigenen Strafraum ging eine Kombination der Chemnitzer voraus, bei der die Löbtauer Defensive schlicht nicht mehr reagieren konnte und zu langsam war.
Der unbedingte Wille, den Rückstand wieder wettzumachen, war unseren Jungs danach deutlich anzusehen und das was kämpferisch und läuferisch noch möglich war, wurde in die Waagschale geworfen. Allein es wurde offensichtlich, dass die Kräfte nicht mehr ausreichen würden, die Chemnitzer noch einmal entscheidend unter Druck zu setzen. Dass einzelne Spieler ihrer Mannschaft dabei durch Unbeherrschtheit beinahe wieder einen Bärendienst erwiesen hätten, womit ausdrücklich nicht der Verursacher des Strafstoßes gemeint ist, soll die kämpferische Leistung unserer Jungs nicht schmälern.
Als positives Fazit bleiben die Tatsachen, dass alle Chemnitzer Spieler auf eigenen Beinen laufend die Heimreise antreten konnten, die kämpferische Geschlossenheit unserer Mannschaft und der wiederum positive Eindruck, der entsteht, wenn zusammen gekämpft wird statt sich gegenseitig anzunörgeln. Ein Dank all denen, die auf die Zähne gebissen und sich bis zum Ende mit fairen Mitteln für ihre Mannschaft eingesetzt haben.

T. Knote

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